Freitag, 18. Dezember 2015

Was steckt hinter dem Trend zur Haarlosigkeit?




Im Artikel Enthaarungs-Wahn: Das Ideal der Haarlosigkeit von sein.de

wird die Pornografie als Ursache für die Enthaarungswahn genannt. Ist wohl was dran. Denn wenn sich der Fokus immer weiter weg vom Gesicht und Wesen des Partners und immer mehr auf die animalisch-nackte Lust an Geschlechtsteilen verlagert, stehen die Intimhaare wohl im Weg. Und wenn diese fallen, stört auch der Rest. 

Enthaarung ist aus dieser Sicht kein Zeichen von "Kultur", sondern eher von zunehmender Desensibilisierung und - Verrohung.

Wie zu erwarten, bestätigt der Islam die Anstandsregeln, die einem schon die natürliche Scham gebietet:

  1. Während des Geschlechtsaktes sollten die Ehepartner sich bedeckt halten (Kenzu´l-umma, 6/415). Sie sollten sich mit einer Decke o. ä. bedecken.
  2. Die Eheleute sollten nicht auf ihre Geschlechtsorgane blicken (Ibn Mace, Nikah, 28).
  3. Während des Geschlechtsaktes sollten sich beide leise verhalten, d. h. kaum, bzw. sehr wenig reden (Feyzu´l-kadir, 1/327).
Quelle: Fragen an den Islam.de

Aus heutiger Sicht mag das prüde klingen. Aber genau das spricht doch dafür, dass wir Westler schon betriebsblind und abgestumpft sind. Diese "göttlichen Regeln" sollen nicht einengen, sondern ein höheres Gut schützen, nämlich unsere zarte Empfindungsfähigkeit. 


Auf allen Gebieten sind immer stärkere Reize nötig, um die versteckte Depression und Lebensunlust zu übertünchen. Die "Kulturrevolution" der 60er war keine "sexuelle Befreiung", sondern das Gegenteil. Das unschuldig-ideal-natürliche Verhalten wäre im Prinzip eines, bei dem Kinder keinen Schock bekämen, wenn sie dabei wären.

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