Sonntag, 12. November 2017

Die Salzlüge


Salz ist immer schon das weiße Gold gewesen. Erst in den 1980er Jahren kam die Propaganda gegen Salz auf. Salz würde Wasser im Körper binden und dadurch den Blutdruck erhöhen, wird gebetsmühlenartig wiederholt. Aber das genaue Gegenteil ist physikalisch der Fall: Ein erhöhtes Wasservolumen führt zur Weitung der Gefäße und damit automatisch zum Druckabfall. Mit der Weitung und Verengung der Gefäße (durch den Botenstoff Vasopressin) kann der Körper das Gefäßvolumen immer dem Wasserstand anpassen, damit es nicht zu tödlichen Gasembolien kommt.

Ein und dieselbe 0,9%ige isotonische NaCl-Lösung wird jedem Patienten pauschal verabreicht, unabhängig vom Krankheitsbild. Denn eines ist klarer medizinischer Fakt: Der Wassergehalt im Körper korreliert mit dem Natriumgehalt, ein einzelnes Ion Natrium bindet 130 Wassermoleküle. Verliert der Körper Natrium, verliert er also automatisch auch Wasserbindefähigkeit und damit Wasser!

Die Frage ist, warum die natriumarme Ernährung trotzdem propagiert wird, entgegen jeder klinischen Evidenz, medizinischen Praxis und Erkenntnis?


Der stärkste Salzräuber: tierisches Protein


Es gibt einen Faktor, der wohl stärker als jeder andere zu Salzmangel führt: tierisches Protein! Es enthält sehr viel Schwefel, was sehr stark übersäuert und jede Menge basische Mineralien zur Neutralisation benötigt, insb. Natrium. Der Zusammenhang zwischen tierischem Protein und Zivilisationskrankheiten wie Osteoporose, Krebs, Diabetes uvam. wurde in der sog. "China Study" - der aufwendigsten, spektakulärsten Studie der Medizingeschichte - 100%ig nachgewiesen - und wird trotzdem totgeschwiegen. Ein ungeheurer Skandal, der die enge Verflechtung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft beweist.


Dr. rer. nat. Andreas Noak: "Es gibt keine Überdosierung von Salz oder Jod!"



Optimal hydrieren mit dem Kokos-Effekt


Die intravenöse Verabreichung einer isotonischen Kochsalzlösung ist die direkteste, nachhaltigste Form der Hydratation. Aber es geht auch anders: mit einer sog. "Oralen Rehydratations Lösung". Sie nutzt den sog. "Co-Transport", der erst in den 1950er Jahren entdeckt wurde. Mischt man Salz und Zucker im stöchiometrischen Verhältnis von 1:1, werden beide schlagartig mitsamt dem gebundenen Wasser durch die Darmwand resorbiert. Kokoswasser ist bekannt für seine außerordentlich fitmachende Wirkung, die auf dem Hydratationseffekt basiert (Kokoswasser enthält sonst keine nennenswerten Vitamin- oder Mineralkonzentrationen). Palmen wachsen immer in Meeresnähe, Kokoswasser enthält dadurch 2-4 g Salz pro Liter, sowie Kohlehydrate, wodurch es genau der ORL-Zusammensetzung entspricht. Man kann es sich aber mit Salz und Zucker im Prinzip selber mischen. Dieser einfache Zusammenhang wird von den Abfüllern und Vertreibern aber bewusst verschwiegen, weil er äußerst geschäftsschädigend wäre. Generell kann es sich fast niemand leisten, auf die besondere Rolle des Salzes bei der Hydratation und kostengünstigen Krankheitsprävention aufmerksam zu machen. Optimal ist die Kombination von Glutamin mit Salz, da Glutamin ebensoviel Energie wie Glukose liefert und darüberhinaus die wichtigste körpereigene Aminosäure ist, sowie der Treibstoff für Darm- Gehirn- Nerven- und Muskelzellen.