Mittwoch, 23. Dezember 2015

Kopernikus und die Rückläufigkeit des Mars

Kopernikus hatte ein Rechenmodell entwickelt, mit dem er die Rückläufigkeit des Mars vorausberechnen wollte.



Dazu hat er fiktiv angenommen, dass sich die Erde mit den anderen Planeten um die Sonne bewegt.


Schon Goethe hat dieses Modell, diese "Kränkung" zutiefst verabscheut.

"Da steht er nun, der babylon'sche Turm -
sie sind nicht zu vereinen.
Ein jedermann hat seinen Wurm,
Kopernikus den seinen."
- J. W. v. Goethe

Kopernikus selbst hatte nie behauptet, dass sein Modell die Wirklichkeit abbildet. Dennoch wurde es nach und nach zum gültigen Paradigma.

Kometenbahn widerlegt das "Kopernikanische Zerrbild"

Die folgende Überlegung war für den Präzisionsbeobachter Tycho Brahe, den berühmtesten Astronomen seiner Zeit, das sofortige Aus für den kopernikanischen Heliozentrismus, dessen Rechenmodell er deshalb auch von Anfang an ablehnte:
 
  1. Ein Komet, der sich, von der Erde aus gesehen, im selben Raumsektor bewegt, wie ein anderer Himmelskörper (z.B. Mars), der gerade rückläufig ist (immer relativ zur Erdbewegung!), muss auch rückläufig erscheinen in seiner Bahn, egal, wie weit weg er ist von der Erde.
     
  2. Wenn es Kometen gibt, die nicht rückläufig sind, sondern jede Nacht vorrücken, während Mars zurückbleibt, wird dadurch die Rückläufigkeit als "relatives Positionsphänomen" sofort widerlegt, da es nur von der Erdbewegung abhängt und somit alle Himmelskörper, einschließlich der Kometen, betroffen sein müssten! 

 

Rückläufigkeit und Elektrogravitation


Aber es gibt auch noch andere Modelle, um die Rückläufigkeit der Planeten zu erklären. Diese hängt nämlich von der jeweiligen Position des Planeten relativ zur Sonne ab, wenn man Sonne und Planeten um einen gemeinsamen Mittelpunkt kreisen lässt.

Ursache ist die Wechselwirkung zwischen dem elektromagnetischen Feld der Sonne und dem jeweiligen Planeten. Die Rückläufigkeit ist in der Zellularkosmologie demnach auch eine echte Rückläufigkeit und keine optische Täuschung.

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