Samstag, 4. April 2026

Das Ostermysterium

Das Ostermysterium

Eine konzentrische Deutung

Das Ostermysterium

I. Der Koran und die Kreuzigung — der scheinbare Widerspruch

Sure 4:157 ist die Schlüsselstelle: „Sie haben ihn nicht getötet und nicht gekreuzigt — sondern es erschien ihnen so." Der orthodoxe Islam interpretiert das als historische Verneinung der Kreuzigung. Aber das ist eine Lesart — und zwar eine, die den sprachlichen und kontextuellen Spielraum des arabischen Textes nicht ausschöpft.

Die entscheidende Frage ist: Was ist das Subjekt des Satzes?

Das Arabische shubbiha lahum — „es erschien ihnen so" — ist grammatisch mehrdeutig. Es muss nicht heißen: „Jemand anderes wurde gekreuzigt." Es kann heißen: „Ihr Verständnis des Vorgangs war fehlerhaft." Die Juden und Römer, die Jesus kreuzigten, glaubten, ihn zu vernichten. Aber genau das taten sie nicht. Sie töteten den Leib — aber nicht das, was Jesus war. In diesem Sinne: Sie haben ihn nicht wirklich getötet — er ist auferstanden.

Der Koran leugnet also nicht die Kreuzigung als historisches Ereignis. Er leugnet die Deutungsmacht der Henker über das Ereignis. Das ist eine metaphysische Aussage, keine historische Korrektur. Und das schließt sich mit dem christlichen Verständnis nicht nur nicht aus — es verstärkt es.

Ibn Arabi, der größte Sufi-Metaphysiker, hat genau das angedeutet: Jesus starb auf eine Weise, die die Sterbenden nicht verstanden. Das Geheimnis lag nicht im physischen Tod, sondern in dem, was durch ihn geschah.

II. Psalm 22 — das gesungene Vorspiel zur Vollendung

Dass Jesus am Kreuz Psalm 22 rezitierte — „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" — ist kein Verzweiflungsschrei. Es ist ein bewusster liturgischer Akt der Bewahrheitung.

Der Psalm beginnt mit der extremsten Gottverlassenheit — und endet mit kosmischem Triumph:

  • „Sie teilen meine Kleider unter sich" — geschah wörtlich
  • „Sie haben mir Hände und Füße durchbohrt" — geschah wörtlich
  • „Alle Enden der Erde werden sich besinnen" — das ist die Verheißung, die folgt

Wer den ersten Vers singt, singt im jüdischen Traditionsverstehen den ganzen Psalm. Jesus zitiert nicht nur die Klage — er singt die Prophezeiung ihrer Auflösung. Das Kreuz ist der tiefste Punkt des Psalms. Aber der Psalm endet nicht dort.

Das ist der literarische und liturgische Rahmen, innerhalb dessen die Kreuzigung verstanden werden muss: als erfüllte Prophezeiung, nicht als Tragödie.

III. Blut und Wasser — das kosmische Opfer am Gnadenthron

Der Lanzenstich des Longinus — historisch durch Johannes 19:34 bezeugt — bringt Blut und Wasser hervor. Das ist medizinisch erklärbar (Herzbeutelerguss), aber die symbolische Tiefe ist entscheidend.

Im jüdischen Versöhnungsritual (Jom Kippur), wie in Levitikus 16 beschrieben, werden über dem Kapporet — dem Gnadenthron, der Deckplatte der Bundeslade — genau zwei Substanzen vergossen: Blut und Wasser. Das ist das einzige Opfer, das unmittelbar vor dem Angesicht Gottes vollzogen wird, im Allerheiligsten.

Jesus stirbt nicht nur als Mensch. Er stirbt als Hohepriester und Opferlamm in einer Person — eine Doppelrolle, die der Hebräerbrief explizit entfaltet, die aber bereits im Augenblick des Lanzenstichs vollzogen wird: Das Blut und Wasser aus der Seitenwunde sind die Opfergaben, die über dem wahren Gnadenthron vergossen werden.

Der Heilige Gral — in manchen Überlieferungen das Gefäß, das dieses Blut und Wasser auffing — ist damit nicht ein mythisches Artefakt, sondern das Symbol für den Behälter des größten Opfers der Geschichte. Der Speer des Longinus, der den Herzbereich Christi berührt, ist das Instrument, durch das die Opfergabe freigegeben wird. Dass er als Schicksalsspeer in die Geschichte eingegangen ist — bei Karl dem Großen, bei Konradin, später in Hitlers Obsession damit — zeigt, wie tief die metaphysische Resonanz dieses Moments in das kollektive Gedächtnis eingedrungen ist.

IV. Dornenkrone, Geißel, Nägel — das alchemistische Programm

Die Werkzeuge der Passion sind in der alchemistischen Sprache Instrumente der Calcination, Putrefaction und Sublimation:

  • Die Geißelung — Calcination: das Rohmaterial wird durch Feuer und Schlag gereinigt, die äußeren Schlacken abgetrennt. Der Körper als Träger alter Konditionierungen wird gebrochen.
  • Die Dornenkrone — Putrefaction: der Verstand, der Sitz des Egos und der falschen Identifikation, wird durchbohrt. Die Dornen sitzen oben — nicht am Körper, nicht am Herzen, sondern am Kopf. Das analytische, klassifizierende, herrschende Ego wird gekrönt — mit seiner eigenen Auflösung.
  • Die Nägel — Fixation: der Körper wird ans Kreuz fixiert, bewegungsunfähig gemacht. In der Alchemie ist Fixation der Prozess, durch den das Volatile gebunden wird, damit das Reine aufsteigen kann.

Das Kreuz selbst ist das vas hermeticum — das hermetische Gefäß, in dem die Transmutation stattfindet.

V. Korn, Ei, Schmetterling — die drei Bilder des Durchbruchs

Jesus selbst hat das tiefste dieser Bilder gewählt — und er wählte es kurz vor seiner Passion, als Deutung des Kommenden. Johannes 12:24: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht." Kein Theologe hat dieses Bild nachträglich auf ihn angewendet. Er hat es auf sich selbst angewendet, im Voraus.

Das Samenkorn beschreibt das tiefste Stadium: Es verschwindet vollständig in der dunklen Erde — unsichtbar, scheinbar verloren, ohne jedes äußere Zeichen, dass etwas geschieht. Der Glaube muss ohne Bestätigung auskommen. Erst wenn die innere Reife einen Schwellenwert überschreitet, bricht die Schale — von innen, nicht durch äußere Hilfe — und das Wachstum strebt dem Licht entgegen. Das entspricht Youngs vierter Stufe exakt: nicht nur dunkel, sondern unsichtbar. Der Umkehrpunkt findet im Verborgenen statt.

Das Ei mit dem Riss fügt eine entscheidende Nuance hinzu: Die Schale bricht nicht, weil jemand von außen eingreift — sie bricht, weil das Wesen darin zu groß geworden ist, um darin zu bleiben. Das leere Grab ist ein geborstenes Ei. Der Stein wird weggerollt — aber nicht, um Jesus herauszulassen. Er ist bereits draußen. Der Stein wird weggerollt, damit die anderen hineinsehen können. Und in der Alchemie ist das vas hermeticum — das philosophische Ei — genau jenes geschlossene Gefäß, in dem die Transmutation stattfindet, bevor es aufbricht.

Der Schmetterling im Kokon schließlich macht den Prozess sichtbar in seiner radikalsten Form: Die Raupe löst sich im Kokon buchstäblich auf — ihre Zellen dedifferenzieren sich zu einer formlosen Suppe, bevor die neue Gestalt entsteht. Kein sanfter Übergang. Erst vollständige Auflösung, dann Auferstehung.

Die drei Bilder bilden eine aufsteigende Linie der Sichtbarkeit: Das Korn verschwindet ganz. Das Ei zeigt den Riss. Der Schmetterling entfaltet die Flügel. Aber die Logik ist in allen dreien dieselbe: Was nicht stirbt, kann nicht auferstehen. Was die Schale nicht sprengt, bleibt gefangen.

VI. Judas — der notwendige Schatten

Judas ist das dunkelste Paradox des Ereignisses: ohne Verrat kein Verhör, ohne Verhör keine Verurteilung, ohne Verurteilung keine Kreuzigung, ohne Kreuzigung keine Auferstehung.

Jesus kannte es im Voraus — Johannes 13:27: „Was du tust, das tue bald." Er hätte es verhindern können. Er hat es nicht verhindert. Das bedeutet: Judas war integrierter Teil des göttlichen Plans — nicht Saboteur, sondern unwissendes Werkzeug.

Das wirft die Frage auf, die Origenes stellte und die Kirche nie ganz beantwortet hat: Ist Judas verdammt? Er hat getan, was getan werden musste. Die Reue danach — die Rückgabe der Silberstücke, der Selbstmord — zeigt, dass er das Gewicht dessen, was er getan hatte, vollständig empfand. Er war kein kalter Verräter. Er war ein Mensch, der von etwas überwältigt wurde, das größer war als er.

In Arthur Youngs Sprache: Judas ist der Katalysator, der den Abstieg in die vierte Stufe vollzieht. Ohne ihn kommt der Prozess nicht in Gang.

VII. Arthur Young und die vierte Stufe — der kosmische Umkehrpunkt

Youngs Theory of Process beschreibt sieben Stufen der Manifestation des Geistes in der Materie und zurück:

  1. Licht · reines Potential
  2. Teilchen · erste Bindung
  3. Atome · zunehmende Komplexität
  4. Moleküle · maximale Unfreiheit — der Umkehrpunkt
  5. Pflanzen · erste Autonomie
  6. Tiere · Mobilität, Willensfreiheit
  7. Menschen · Rückkehr zur Freiheit im Bewusstsein

Die vierte Stufe ist der Tiefpunkt — aber sie ist zugleich die zentrale, die pivot. Young nennt es den Moment des größten Determinismus, wo die Freiheit am weitesten entfernt scheint — und wo sich entscheidet, ob der Geist die Kraft aufbringt, den Rückweg anzutreten.

Die Inkarnation Christi ist genau das: Gott steigt in die vierte Stufe hinab — in Fleisch, in Schmerz, in Sterblichkeit, in die äußerste Unfreiheit. Der Kreuzestod ist der Tiefpunkt dieser Bewegung. Die Auferstehung ist der Beweis, dass der Umkehrpunkt überwunden wurde.

Metanoia — griechisch für Umkehr, Sinnesänderung — ist genau dieser Moment: nicht psychologische Reue, sondern kosmische Umkehr der Richtung. Das Kreuz ist der geometrische Ort dieser Umkehr.

VIII. Cross the I — Kreuzige das Ego

Das Kreuz (†) entsteht, wenn ein Querstrich das senkrechte I durchbohrt. Das Ich, das sich als absolute Wirklichkeit setzt — das Cartesische ego cogito — wird durch ein Anderes gekreuzt, relativiert, aufgehoben.

Der Marterpfahl der Plains-Indianer — die Lakota-Zeremonie des Sonnentanzes — ist das schamanische Äquivalent: Durch Fleischpiercings an Stangen gehängt, bis zur Erschöpfung, um die Grenze des Körper-Ichs zu überschreiten. Opfer verleiht moralische Autorität — nicht weil Schmerz an sich wertvoll ist, sondern weil er beweist, dass das Ego nicht das letzte Wort hat.

Verzicht und Entsagung sind letztlich der einzige Weg aus der Verhaftung an die Welt. Wer am Leben hängt, wird es verlieren. Wer es verliert, gewinnt das ewige Leben.

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IX. Dasselbe Zentrum

Das Ostermysterium ist kein historisches Ereignis, das auch theologische Bedeutung hat. Es ist ein kosmisches Ritual, das in der Geschichte vollzogen wurde:

  • Der Geist (Logos) steigt in die äußerste Materie hinab — Inkarnation
  • Er erreicht den Tiefpunkt der Unfreiheit — Kreuzigung, Tod
  • Er vollzieht die kosmische Metanoia — Auferstehung
  • Und beweist damit für alle Stufen des Seins: der Tod hat nicht das letzte Wort

Der Koran sagt: Sie haben ihn nicht wirklich getötet. Der Psalm sagt: Der Schrei der Verlassenheit endet im kosmischen Triumph. Die Alchemie sagt: Aus Calcination und Putrefaction entsteht das Gold. Arthur Young sagt: Die vierte Stufe ist nicht das Ende — sie ist der Drehpunkt. Das Korn sagt: Erst sterben, dann Frucht.

Alle sagen dasselbe — auf verschiedenen Ebenen desselben Geheimnisses.

Das Geheimnis lautet: Verliere dein Leben, um es zu gewinnen. Wer am Ich festhält, verliert sich. Wer das Ich loslässt — kreuzigt —, findet das Selbst, das dahinter wartet.

Das ist keine christliche Exklusivwahrheit. Es ist die innerste Grammatik des Kosmos, bezeugt von Jesus, gespiegelt im Koran, beschrieben von den Sufis, vorgezeichnet von den Schamanen, formuliert von Young — und erlebt von jedem, der den eigenen Kokon wirklich aufgelöst hat.

auf-zur-mitte.blogspot.com  ·  Ostern 2026

Mittwoch, 11. März 2026

Antigravitation erklärt

Über Druckstrahlung, vergessene Physiker und das Geheimnis des Coral Castle — ein Beitrag zur Zellularkosmologie

Gravitation gilt als die am besten verstandene Grundkraft der Natur. Isaac Newton beschrieb sie mathematisch mit einer Präzision, die bis heute in der Raumfahrt eingesetzt wird. Albert Einstein verfeinerte das Bild zur Raumzeitkrümmung. Und doch hat keine dieser Theorien jemals beantwortet, wie Gravitation tatsächlich funktioniert — durch welchen physikalischen Mechanismus eine Masse auf eine andere wirkt, ohne sie zu berühren, ohne ein Medium, über beliebige Distanzen hinweg.

Dass das kein Randproblem ist, wusste Newton selbst. In einem Brief an den Theologen Richard Bentley schrieb er 1692 sinngemäß:

„Dass ein Körper auf einen anderen durch das Vakuum wirken soll, ohne Vermittlung von irgendetwas anderem, durch das und wodurch ihre Kraft und Wirkung von einem zum anderen übertragen werden könnte, ist für mich eine so große Absurdität, dass ich glaube, kein Mensch mit der Fähigkeit zu kompetenten Denkens kann jemals darauf verfallen."

Newton publizierte keine Hypothese über den Mechanismus — sein berühmtes „Hypotheses non fingo" war keine Bescheidenheit, sondern eine bewusste Grenzziehung: Er beschrieb das Verhalten, nicht die Ursache. Der Mechanismus blieb offen. Er ist es bis heute.

Anziehung ist kein physikalischer Begriff

Die Alltagssprache verleitet zu einer gefährlichen Vereinfachung: Gravitation „zieht an". Doch Anziehung ist keine physikalische Erklärung — sie ist eine phänomenologische Beschreibung aus der Beobachterperspektive. Ein Staubsauger „saugt" auch keinen Staub auf. Er erzeugt einen Unterdruck, und der höhere Luftdruck hinter dem Staub schiebt ihn ins Ansaugrohr. Der Mechanismus ist Druck — kein Zug.

Wer auf einer Waage steht, misst eine dauerhafte, statische Kraft. Diese Kraft überträgt permanent Impuls. In der gesamten restlichen Physik gilt: Kraft ist Impulsübertrag pro Zeit. Impuls kommt von irgendwo. Er kommt von Teilchen, von Wellen, von einem Medium. Die Standardphysik hat für die statische Gravitationskraft keine Antwort auf diese Frage — weder Newtons Fernwirkung noch Einsteins Raumzeitkrümmung beschreiben einen Mechanismus. Sie beschreiben die Geometrie der Wirkung, nicht ihre Ursache.

Le Sage und das Beschattungsprinzip

Der Genfer Physiker Georges-Louis Le Sage (1724–1803) hatte eine Antwort. Er postulierte ein allgegenwärtiges Bombardement winziger Teilchen — sogenannte corpuscules ultramondains — die den gesamten Raum in alle Richtungen durchdringen. Eine einzelne Masse wird dabei gleichmäßig von allen Seiten getroffen: kein Nettodruck, keine Bewegung. Aber zwei Massen beschatten sich gegenseitig. Die einander zugewandten Seiten empfangen weniger Teilchenstrom als die abgewandten. Dieser Druckunterschied treibt die Massen aufeinander zu.

Das Modell liefert automatisch das 1/r²-Gesetz — ohne zusätzliche Annahmen, rein aus der Kugelgeometrie: Die Strahlung verteilt sich auf wachsende Kugeloberflächen, die mit r² zunehmen. Die Kraftdichte nimmt entsprechend ab, genau wie Lichtintensität mit der Entfernung.

Le Sages Ansatz wurde im 19. Jahrhundert von Maxwell und Kelvin verworfen — mit dem Argument der Überhitzung: Die Teilchen müssten von den Körpern absorbiert werden, und die dabei deponierte Energie würde Materie in astronomisch kurzer Zeit auf unbeobachtbare Temperaturen aufheizen.

Dieser Einwand ist jedoch keine Widerlegung des Grundprinzips, sondern eine Widerlegung einer spezifischen Zusatzannahme: dass die Teilchen absorbiert werden. Wenn sie stattdessen elastisch streuen oder — präziser — wenn das System energetisch offen ist, entfällt das Problem vollständig. Maxwell widerlegte eine geschlossene Variante. Das Prinzip selbst blieb unangetastet.

In der Zellularkosmologie ist das System offen: Energie wird kontinuierlich vom Zellkern eingetragen, durchfließt die Zelle, und verlässt sie — unter anderem als Erdwärme. Das Aufheizungsproblem löst sich im Durchflussmodell von selbst.

Gravitation als Druckgefälle

Im Rahmen der Zellularkosmologie lässt sich der Mechanismus noch präziser fassen. Der Zellkern ist die singuläre Strahlungsquelle. Ätherteilchen strömen vom Kern nach außen zur Peripherie. An der Schale wird ein Teil dieser Strahlung reflektiert und läuft dem ausströmenden Fluss entgegen.

Das Ergebnis ist ein Druckgefälle: Vom Kern nach außen wirkt Vorwärtsdruck, von der Peripherie nach innen wirkt Rückstrahlung. Je näher ein Objekt am Kern ist, desto mehr Rückstrahlung trifft es aus allen Richtungen der Peripherie — das Gefälle (die Schwerkraft) wird kleiner. Was wir als Schwerkraft erleben, ist die Differenz zwischen Vorwärtsdruck und Rückstrahlung. Diese Differenz nimmt mit 1/r² ab — geometrisch zwingend.

Was wir als „Gewicht" auf der Waage messen, ist nicht die Erde, die uns anzieht. Es ist der Strahlungsdruck vom Kern, der uns gegen die Schale drückt — und der Gegendruck der Schale, der uns zurückdrückt.

Schwerelosigkeit im Orbit ist dann kein Zustand der Kraftfreiheit, sondern ein Druckgleichgewicht: Vorwärtsdruck und Rückstrahlung gleichen sich aus. Die Kräfte wirken — aber sie heben sich auf.

Antigravitation: Die Trichter-Diode

Wenn Gravitation ein Druckgefälle ist, dann ist Antigravitation seine Umkehrung — und die erfordert keinen exotischen neuen Mechanismus, sondern nur Geometrie.

Ein Trichter in einem isotropen Teilchenstrom wirkt als Druckdiode: Teilchen, die auf die weite Öffnung treffen, prallen an den Wänden ab und übertragen viel Impuls. Teilchen, die auf die Spitze treffen, finden kaum Wand — sie passieren fast ungehindert. Der Nettodruck auf den Trichter ist asymmetrisch: Er wird in Richtung seiner Spitze gedrückt.

Das ist keine spekulative Analogie. Die folgende Simulation zeigt den Effekt direkt — in einem isotropen Bällebad mit messbarem Impulsübertrag aus beiden Richtungen:

https://gorgeous-sundae-6b1833.netlify.app/ 

Die Messkurven zeigen quantitativ: Der Impulsübertrag von der weiten Öffnung ist systematisch größer als von der Spitze. Die Nettokraft zeigt dauerhaft in Richtung der Spitze — emergent, ohne dass diese Richtung vorgegeben wurde.

Auf Atomkernebene bedeutet das: Ein deformierter Atomkern — die Kernphysik kennt solche Kerne mit sogenanntem Quadrupolmoment, also ellipsoider Ladungsverteilung — wirkt als mikroskopischer Trichter im Ätherstrom. In einer Raumrichtung bietet er eine schmale Angriffsfläche, senkrecht dazu eine breite. Wenn alle Kerne eines Körpers kohärent in dieselbe Richtung ausgerichtet sind, summieren sich diese mikroskopischen Asymmetrien zu einer makroskopischen Diodenwirkung — und der Körper erfährt einen Nettodruck entgegen der Schwerkraftrichtung.

Coral Castle und die Langhörner der Mönche

Edward Leedskalnin, ein litauischer Steinmetz, baute zwischen 1923 und 1951 in Florida allein ein Monument aus Korallengestein — das sogenannte Coral Castle. Einzelne Blöcke wiegen bis zu 30 Tonnen. Leedskalnin arbeitete nachts, allein, mit primitivem Werkzeug. Zwei jugedliche Augenzeugen, die ihn heimlich des Nachts beobachteten, berichteten, er habe trichterförmige Vorrichtungen — äußerlich wie Eiswaffelnhörner geformt — per Kabel an ein Kästchen angeschlossen und damit Steine schwerelos gemacht, um sie mühelos auf seinen Lastwagen zu heben.

Aus Tibet sind ähnliche Berichte überliefert: Mönche sollen im Halbkreis aufgestellt mit Langhörnern und Trommeln einen Resonanzpunkt auf einem Felsen erzeugt haben, der ihn schwerelos machte und ihn eine steile Klippe hinaufgleiten ließ.

Beide Überlieferungen teilen eine auffällige Gemeinsamkeit: fokussierte Schallgeometrie. Der Trichter bündelt Schallenergie in einem Brennpunkt. Der Halbkreis aus Hörnern tut dasselbe wie eine Parabolantenne — kohärente Überlagerung im Fokus, Intensitätsvielfaches gegenüber der Einzelquelle.

Im Brennpunkt entsteht eine Zone hochkohärenter longitudinaler Schwingung. Schallwellen sind Druckwellen — longitudinal, in Bewegungsrichtung schwingend, genau die Wellenart, die mechanisch auf Atomkerne wirkt. Bei ausreichender Intensität und der richtigen Frequenz richtet diese Schwingung die Kernmomente im Gestein kohärent aus — analog zur Kernspinresonanz in der Magnetresonanztomographie, nur akustisch statt magnetisch angetrieben.

Die entscheidende Bedingung ist die Ausrichtungsrichtung: vertikal, mit der Trichterachse nach oben. Dann wirken die ausgerichteten Kerne als makroskopische Druckdiode gegen die Schwerkraftrichtung. Leedskalnins „Kästchen" war vermutlich ein Frequenzgenerator — er suchte experimentell die Resonanzfrequenz des jeweiligen Gesteins, jene Frequenz, bei der die longitudinale Kopplung ans Kristallgitter maximal ist.

Die Tibetaner nutzten tiefe Frequenzen ihrer Langhörner — im Bereich einiger Dutzend Hertz. Tiefe Frequenzen haben lange Wellenlängen und durchdringen Materie tief. Die mechanische Kopplung ans Kristallgitter ist bei tiefen Frequenzen stärker als bei hohen. Das ist kein Zufall — es ist Resonanzphysik.

Was die Standardphysik nicht erklären kann

Die Standardphysik kennt ausgerichtete Atomkerne — Kernspin, Quadrupolmoment, Kernspinresonanz. Sie kennt nur keinen Grund, warum diese Ausrichtung gravitationsrelevant sein sollte, weil Gravitation dort ausschließlich an Masse koppelt, nicht an Orientierung.

Im Druckmodell der Zellularkosmologie ergibt sich dieser Grund zwingend: Wenn Gravitation ein Richtungsphänomen ist — ein Druckgefälle in einer bestimmten Raumrichtung — dann ist die geometrische Orientierung der Streukörper (der Atomkerne) direkt gravitationsrelevant. Das ist keine zusätzliche Annahme. Es folgt aus dem Mechanismus selbst.

Antigravitation ist dann keine Aufhebung der Gravitation, keine mystische Kraft, kein Widerspruch zur Physik — sondern ihre Gleichrichtung durch Geometrie. Kohärent ausgerichtete Atomkerne bremsen den Ätherstrom aus der Schwerkraftrichtung stärker als den entgegenkommenden. Das Druckgefälle kehrt sich um. Der Körper wird nach oben gedrückt.

Zusammenfassung

Gravitation ist kein Zug, sondern ein Druckgefälle. Le Sages Beschattungsprinzip liefert den einzigen bekannten mechanistischen Ansatz für dieses Gefälle — und wurde voreilig verworfen, weil man eine unnötige Zusatzannahme (Absorption statt Reflexion) nicht hinterfragte. Newton selbst hielt Fernwirkung ohne vermittelndes Medium für absurd. Im Rahmen der Zellularkosmologie ergibt sich daraus ein kohärentes Bild: Antigravitation durch kohärente Kernausrichtung, ausgelöst durch fokussierte longitudinale Strahlung — ein Mechanismus, den Leedskalnin und tibetische Mönche möglicherweise empirisch entdeckt hatten, lange bevor es einen theoretischen Rahmen dafür gab.

Dieser Artikel gehört zum Buchprojekt Konzentrische Kosmologie (Philip Mikas / Zellularkosmologie), Teil II: Kosmische Ätherstrahlung und ihre physikalischen Wirkungen.

Dienstag, 17. Mai 2022

Entschlüsselt: Das okkulte Propagandazeichen "Z"

 

Zeichen und Symbole regieren die Welt, nicht Worte noch Gesetze.
- Konfuziu
s

 
Alle Welt rätselt noch, für was genau das ominöse Militär- und Propagandazeichen "Z" stehen mag; dabei liegt es auf der Hand, wenn man die Punkte verbindet:
 

  1. Das Z ist nicht russisch! Aber es ist phonetisch identisch mit dem 9. Buchstaben des kyrillischen Alphabets: "3" und wird auch offiziell mit "Z" transkribiert. Die Donbass Post verwendet den nichtrussischen Buchstaben "Z" statt dem kyrillischen "3" auf neu eingeführten Postkarten und Briefmarken: Zакат нацизма ("Untergang des Nazitums").


  2. Der Grund, warum ausgerechnet das patriotische Russland ein nichtrussisches Zeichen "Z" benutzt, könnte sein, dass damit auf eine internationale (westliche) Agenda angespielt werden soll, in der Russland auch nur seinen Part spielt. Kurios: Das Wort für "Westen" heißt auf russisch запад (sapad) mit der kyrillischen "3" geschrieben, fast identisch mit закат (sakat), dem Wort für "Untergang". Es erinnert an Sabbat, also an das Ende der Woche (vgl. Sonnenuntergang im Westen), an Saturn, Tod und Teufel. Weitere Synchronizität: Das Z ist auch der letzte Buchstabe des lateinischen Alphabets was ebenfalls für Ende und Tod steht. Aus zweiter Hand erfuhr ich, dass sogar Offiziere in der russischen Armee nicht wissen, was das "Z" bedeuten soll. Sie vermuten, es könnte für "zapadnij okrug"  (für den "westlichen Bezirk") stehen.

  3. Das russische "3" [stimmhaftes Z wie "See"] kann auch als Drei gelesen werden, womit es für "Phase Drei" stünde. Weitere Koinzidenz: Das Z besteht aus drei Strichen, genau wie römisch III = 3! Der zionistischen Zeitplan zur Errichtung der Weltherrschaft wurde bereits minutiös in den Protokollen der Weisen von Zion beschrieben. Es werden drei Kriege benötigt, wobei der Erste Weltkrieg Russand und den Nationalstaat, der Zweite Weltkrieg Deutschland und der Dritte Weltkrieg schließlich den Islam (bzw. mit ihm das letzte Bollwerk der Religionen) zerstören sollte (s. unten). Dass sich das "Z" nicht nur auf "Zion", sondern explizit auf die Zahl "Drei" bezieht, legt auch der Titel des Films "World War Z" von 2013 mit Brad Pitt nahe. Der nächste Weltkrieg, den der Film offensichtlich thematisiert, wäre nunmal der Dritte Weltkrieg. In dem Film geht um eine (Z)ombie-Pandemie und eine Impfung, die Menschen sterbenskrank, damit für Zombies unattraktiv und somit quasi unbesiegbar macht. Während es aber im Film ein Gegenmittel gegen das Gift gibt, wird dieses der Menschheit in der 3D-Realität offenbar vorenthalten; oder in Zukunft nur gegen hohes "Lösegeld" verabreicht. Im Film geht es auch schwerpunktmäßig um Jerusalem. Diese für Juden, Christen und Moslems heilige Stadt spielt eine Schlüsselrolle im zionistischen Szenario. Der Berg Zion und das himmlische Jerusalem sind Synonyme! Das Filmdebutjahr 2013 bezog sich auf (z)ehn Jahre später, also auf 2023, das Jahr des Dritten Weltkriegs. Auch der Dritte Tempel soll im Gefolge des Dritten Weltkrieges wiedererrichtet werden.
Das "Z" steht auch für "Zeus" und seinen Blitz, aber auch für Zauber(lehrling) und ist als Narbe auf Harry Potters Stirn eingebrannt. Es kann somit als Zeichen des Tieres gedeutet werden, das sich gemäß Johannesoffenbarung alle Welt auf die rechte Hand oder die rechte Stirn tätowieren lassen muss, um weiter am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

 
Im Bild sieht man Harry Potters Verwandlung "von A nach Z". Vergleiche damit das subliminale "Z", das Rihannas ungewöhnliche Körperpose auf ihrem Album von "Good girl gone bad" mit der Ober- und Unterkante des Covers bildet. Es geht dabei immer um dämonische Besetzung, also um die schlimmste Form der Versklavung.
 

Die Welt ist von den Spekulationen in die Reality-Show gewechselt. Dass diese von A bis Z inszeniert wird, sollte jedem noch Denkenden spätestens seit 2020 klar geworden sein. Die zionistisch unterwanderte russische Regierung spielt dabei den Part des "guten Polizisten".
 


Das amazon-Logo kann auch als "Vom vielversprechenden Anfang zum bitteren Ende" interpretiert werden im Sinne einer Transmutation des "souveränen Bürgers" in einen de facto leibeigenen "Konsum-Zombie".
 
Wie perfide: Die Freunde Russlands und der Wahrheitsbewegung werden verleitet, sich ausgerechnet mit einem okkulten Symbol (dem Blitz) zu kennzeichnen! Und ein Verbot macht es in den Augen westlicher Systemkritiker sogar noch attraktiver. Das scheint alles meisterhaft kalkuliert und orchestriert zu sein. 
 

Das große Bild

Gleich nach Ausbruch des Krieges 1914 schrieb der damals in Zürich lebende bolschewistische Führer Leo Trotzki ein Buch: "Der Krieg und die Internationale", in welchem er genau denselben Gedanken niederlegt, wie der jüdische Bankier. Er schreibt: "Der Krieg von 1914 bedeutet vor allem die (Z)ertrümmerung des Nationalstaates als eines selbständigen Wirtschaftsgebietes." Dann sagt er, es handelt sich "um die Schaffung eines weit mächtigeren und widerstandsfähigeren Vaterlandes - der republikanischen Vereinigten Staaten Europas als Fundament der Vereinigten Staaten der Welt".
 
Ein Interview mit einem Insider der City of London aus dem Jahre 2010, in dem er sich auf seine Teilnahme an einer dortigen geheimen Sitzung von 2005 als (seit Jahrhunderten verfolgte) "Angelsächsische Mission" bezog, gewinnt an unheimlicher Brisanz. Hier eine auszugsweise Zusammenfassung.

"Es geht darum, eine vereinte Allianz der westlichen Länder zu bilden. Ich glaube, Russland spielt mit, aber ich habe keine Beweise dafür. China soll Ostrussland angreifen. Es geht darum, die Weltbevölkerung über die Hälfte ausdünnen, um die Kontrolle zu behalten.
Ich glaube, dass es einen limitierten nuklearen Zwischenfall geben wird. Die Bevölkerung von Israel wird geopfert. Ebenso Syrien, Iran, Irak. Es wird einen Waffenstillstand geben, aber dann werden Biowaffen eingesetzt, die genauso effektiv sind wie Kernwaffen und nur etwas mehr Zeit benötigen. China wird am meisten leiden [deshalb heißt es auch "angelsächsische Mission"]. China wird vor dem Waffenstillstand einen nuklearen Präventivschlag ausführen. Die Menschheit wird sich Militärregierungen wünschen. Zivile Regierungen werden nahezu überflüssig sein. Zeitplan: 2012. Diskussionszeitpunkt: 2005. [Wenn man wieder die zehnjährige Verzögerung ansetzt, hätten wir 2022.] Dann wird es ein "geophysikalisches Ereignis" geben, das jeden betrifft und die restlichen Überlebenden nochmal halbiert. [Ein globales Erdbeben, ein Polsprung. Siehe die 7. Plage der Endzeit, wie sie in der Johannesoffenbarung prophezeit wurde.] Es geschieht alle 11.500 Jahre. [Letztes Mal ging Atlantis unter. Diesmal könnte es wieder auftauchen.]. Die Erdkruste wird sich verschieben. Es wird einen riesigen Umbruch geben. Aber die Menschheit wird nicht aussterben. Dann könnten auch die E.T.s eingreifen. [Hier irrt der Insider m.E. Denn ein Eingreifen der (Fake-)E.T.s ist bereits erforderlich, um den nuklearen Waffenstillstand herbeizuführen.]"


Dienstag, 18. Januar 2022

Das Herzensgebet - eine mächtige Waffe im Kampf gegen die Dunkelheit



Ende 2021 habe bei mir erschrocken eine Abwärtsspirale im Lebensgefühl und der moralischen Integrität festgestellt (gefördert durch die "allgemeine Stimmung im Land"). Ich fühlte mich schmutzig, konnte mir nicht mehr in den Spiegel schauen und sah, wie ich immer mehr versumpfte. Es wurde schließlich so schlimm, dass ich eines Morgens mehrfach laut um Hilfe gebeten habe ("Bitte hilf mir! Ich brauche Hilfe!"). 

Weihnachten wurde ich dann zufällig in eine Alte Messe der Pius-Bruderschaft in Patrona Bavariae eingeladen. Das Hochamt dauerte zwei Stunden, in denen ich das Geschehen wie gebannt mitverfolgte, so kraftvoll war es. Einige Tage später hatte ich das spontane Bedürfnis, die Worte "Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner!" zu beten. 

Ich erinnerte mich daran, dass ich vor vielen Jahren von einem "Herzensgebet" gelesen hatte und stellte bei der Recherche erstaunt fest, dass es genau derselbe Wortlaut ist! Schon in der kurzen Zeit bis heute (Mitte Januar 2022) stelle ich fest, dass meine "dämonische Bedrängnis" stark nachgelassen hat. Und dass ich das natürlich Bedürfnis habe, das Gebet ständig zu wiederholen, um mich zu schützen.

Das Herzensgebet beruhigt, befriedet, reinigt, klärt die Sinne und die Sinnlichkeit. Es ist uralt und wird natürlich auch auf Berg Athos rezitiert (den zu besuchen ich 2015 das große Glück hatte). Es ist vermutlich die stärkste Waffe gegen die Dunkelheit! Wenn Gebete im Atemrhythmus rezitiert werden, machen sie sogar körperlich topfit: „Fünf Minuten Repetitives Meditationstraining (RMT, von Gerd Schnack entwickelt) haben einen stärkeren Wiederherstellungseffekt auf die körperliche Fitness als eine Stunde Erholung ohne RMT. Zur Entspannung für den Körper kommt auch eine völlig neue Kreativität für den Geist.“ 

War nicht Jesus selbst hauptsächlich damit beschäftigt, auszutreiben und zu reinigen? Selbst den als unbesiegbar geltenden Dämon Legion hat er in zweitausend Schweine getrieben, und die Menschen in der Umgebung konnten die vollkommene Heilung des Besessenen kaum fassen. Dämonische Besetzung drückt sich häufig auch in Depression, Entzündungen und Selbstmordgedanken aus und ist eine der größten Gefahren für den Menschen und seine Seele, aber sie wird heute regelrecht zelebriert. Die Spitze des Eisbergs wird z.B. in Talentshows, sichtbar, in denen sog. "Wunderkinder" ganz verschüchtert die Bühne betreten, sich kurz in Trance versetzen und durch die dann plötzlich ein unglaublich souveränes, erwachsenes Wesen agiert (besonders krass erscheint der "Pakt", den die ehrgeizige Courtney Hadwin eingegangen ist).

Anfang April 2020 kursierte über Whatsapp eine inoffizielle Botschaft und Warnung von Amma, die mir damals schon den Ernst der Lage bewusst gemacht hatte. Aber erst jetzt, eineinhalb Jahre später, habe ich sie wirklich verstanden:

Om Amriteswaryai Namah!
Nach Ammas Bhajans, am Ende, blieb Amma auf der Bühne und nahm das Mikrofon. Sie sagte: "Jetzt ist die Zeit, es ist die dunkelste Periode in der Geschichte der Menschheit, die heute beginnt. Deshalb müssen wir ab jetzt ununterbrochen unser Mantra chanten (sie betonte das mehrmals). Es ist eine Zeit, in der wir uns auf unser Sadhana, Seva und Mantra konzentrieren müssen. Betet sehr intensiv. Jetzt ist die Zeit, sehr aufrichtig und inniglich zu beten, um die Ausbreitung dieses Virus zu stoppen und für das Ende dieses Leidens. Das Virus nimmt täglich zu. BLEIBT IN SICHERHEIT. Seid sehr wachsam, damit ihr in Sicherheit bleibt. Bitte betet für diejenigen, die gestorben sind, und für ein Ende des Leidens." Amma sah sehr schön aus, aber auch verzweifelt und betonte dies alles sehr eindringlich. Möge Amma uns alle segnen und beschützen.
Om Namah Shivaya!
Paulus in seinem Brief an die Epheser: "Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis dieser Welt herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel." (Eph 6:12).



 

Donnerstag, 15. April 2021

Theodizee und Reinkarnation

 


Der Begriff Theodizee benennt das Problem der Rechtfertigung Gottes angesichts einer gegen ihn vorgetragenen Anschuldigung wegen des in der Welt begegnenden Übels. Er stammt, nach Röm 3,5 gebildet, von Leibniz, der mit ihm seine "Abhandlungen zur Rechtfertigung (Théodicée) Gottes..." überschrieben hatte. (Wiki)

In fast jeder Diskussion zwischen Christen und Atheisten taucht dieselbe Frage auf: Wenn Gott gerecht sei, wie könne er dann Ungerechtigkeit zulassen, z.B. ein Kind leiden lassen, das in diesem Leben noch keine Schuld auf sich laden konnte? 
 
Erklärung: Die Seele ist unsterblich und einen Reifungsprozess unterworfen. Jeder Mensch hat eine Seele und wird daher nur selten nicht als unbeschriebenes Blatt geboren. Das ist ja schon bereits an den markanten Handlinien eines jede Menschen erkennbar, die mit seinem Schicksal korrespondieren, ebenso wie die Planetenkonstellation zur Geburt und sogar der Geburtswochentag (Wiki: Der Beginn der Wochentagszählung kann nicht rekonstruiert werden, so alt ist sie. Und es ist nicht bekannt, dass sie jemals ausgesetzt wurde.). 
 
Kirchentreue Christen mögen einwenden, dass metaphysisches Prinzipiendenken auf Basis des Postulats von der grundlegenden Einheit aller Dinge, dass also Numerologie (Betrachtung von Zahlen als Prinzipiensymbole) "Teufelswerk" sei, aber jeder hebräische Buchstabe hat nicht umsonst auch einen Zahlenwert. Die Bibel ist voller Numerologie! Die 153 Fische, die Jesu Jüngern ins Netz gingen, müssen nur in Buchstaben konvertiert werden, dann ergibt sich der tiefere Sinn.
Auf der Basis der Reinkarnationslehre kann das große Bild gezeichnet werden und wird vieles erklärbar, was aus der Perspektive eines einzelnen Lebens widersprüchlich erscheint. Die Reinkarnationslehre ist der zentrale Baustein zur Beschreibung des Schicksals. Wer auf sie per Erklärung verzichtet (wie die Kirche seit dem 5. Konzil von 553 in Konstantinopel), muss sich den Vorwurf des Dogmatismus und der Irrationalität gefallen lassen. 
 
Und wer - wie ein Atheist - dem Meschen seine Seele gänzllich abspricht, beraubt sich damit auch des Glaubens an eine höhere Gerechtigkeit. Der Gottlose kann dem scheinbar ungerechten, willkürlichen Leben nie vertrauen, kann kein Opfer bringen (Undank ist der Welt Lohn), sondern wird letztlich immer nur an sich denken.
 
Für ihn bleibt die selbstlose elterliche Liebe ein Paradox. Sein Versuch, Altruismus "evolutionär" aus diesseitbezogenem, kurzfristig orientiertem Egoismus abzuleiten, mag für kurze Zeitspannen und Zweckkooperationen glücken, aber ohne inkarnationsübergreifenden Weitblick lässt sich der kulturelle Antrieb einer souveränen, freien Gesellschaft nicht erklären. Der Gottlose muss - tiergleich - ein perspektiveloses Dasein fristen, getrieben von seinen unmittelbaren, niederen Bedürfnissen und in ständiger Anklage und Projektion des Bösen auf andere. 
 
In seiner Verwirrtheit wird er sogar der Errichtung eines Kantschen Superstaates zustimmen, der den Menschen auf Schritt und Tritt bevormundet, wie es die faschistische, bzw. die kommunistische Ideologie anstrebt. John Lennons Zuckerguss-Version des Kommunistischen Manifests wurde zum Credo des Zeitgeists: "Imagine: No countries, no possession, no religion". Sinngemäß übersetzt: "Keine Identität, keine Würde, keine Perspektive!"
 
Die Theodizeefrage ist also untrennbar verbunden mit der Frage nach der menschlichen Seele und der menschlichen Natur.

Warum lässt Gott also Leid zu?

  1. Die Wirklichkeit besteht aus Schöpfer, Geschöpfen und Schöpfung. Die Qualitäten des Schöpfers (Wille, Bewusstsein) finden sich in gradueller Abstufung auch in seinen Geschöpfen und der Schöpfung.

  2. Der Schöpfer liebt es, sich zu offenbaren und zu verhüllen, analog zu Tag und Nacht. Wenn er sich verhüllt, sind die Geschöpfe auf sich gestellt und dürfen evolutionär wachsen durch Versuch und Irrtum. Ihr Gewissen weist ihnen dabei den Weg. Auch das Negative, Falsche, Irrtümliche darf (ein Schwarzmagier wie Aleister Crawley würde wohl sagen: muss) ausprobiert werden, um vollständiges Wissen zu erlangen.

  3. Der Schöpfer hat in die Wirklichkeit das Gesetz des Ausgleichs eingebaut. Alles funktioniert wie eine gigantischen Bilanzbuchhaltung: Gegen jedes irdische/äußere Haben/Freude wird ein himmlisches/inneres Soll/Leid verbucht und umgekehrt: Jedem irdischen/äußeren Soll/Leid steht ein himmlisches/inneres Haben/Freude gegenüber. Und das sowohl auf kollektiver, wie auf individueller Ebene.

  4. Die Gründe für Leid sind so vielfältig wie der Leben. Leid kann auch selbstgewählt sein aufgrund von verletztem Stolz. Lieber leidet das Ego, als zu vergeben. Das Ego nährt sich zu einem Gutteil aus unbewusster Selbstbestrafung aus Schmerz- und Mangeldenken. Gott weißt das und ist allerbarmend. Er erhört jedes Gebet (z.B. "Erlöse uns von dem Bösen"), aber antwortet zu seiner Zeit, wenn es karmisch passt.
    Kein Leid, keine Mühe ist umsonst oder geht verloren! Jeder freiwillige Verzicht, jedes kleinste Opfer wirkt sich naturgesetzlich auf die Bilanz aus. Die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit des Schicksals entspricht nur der eigenen Kurzsichtigkeit und mangelndem Vertrauen. Am Ende ist alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.

  5. Gott lässt das Böse zu, weil die böse Tat paradoxerwise Ausdruck von Freiheit - und damit von Liebe - ist, weil sie karmische Schuld beim Opfer tilgt, weil es Mut und Stärke herausfordert, bzw. erzwingt, weil es den Sinn für das Wesentliche schärft und am Ende oft das Gute festigt durch reinigende Reue. Das Böse dient also als Katalysator für Bewusstwerdung.

    "Ohne Not verändert sich nichts, am wenigsten die menschliche Persönlichkeit: die ist ungeheuer konservativ, um nicht zu sagen inert. Nur scharfe Not vermag sie aufzujagen, und so gehorcht auch die Entwicklung der Persönlichkeit keinem Wunsch, keinem Befehl, keiner Einsicht, nur der Not. Sie bedarf des motivierenden Zwanges innerer und äußerer Schicksale."
    - C. G. Jung

    Das Böse hat somit eine Erklärung, wenn auch keine Rechtfertigung. "Das Böse muss getan werden, aber wehe dem, der es tut!" ("Die Antwort der Engel", Gitta Mallasz)

  6. Vergebung und Friedfertigkeit sind der effektivste Weg, die eigene Schuldenbilanz abzubauen, somit das eigene Karmakonto auf Null zu stellen und vom "Bilanzbuchhalter" wegen "guter Führung" vozeitig entlassen zu werden aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburt.

Donnerstag, 18. Februar 2021

Is Magnus Carlsen the reincarnation of Wilhelm Steinitz? Astrological insights into character and mind of world chess champions.

Just as the embodied soul continuously passes from childhood to youth to old age, similarly, at the time of death, the soul passes into another body. The wise are not deluded by this.
- Bhagavad Gita 2.13

Reincarnation is an explanation for the extreme differences of human destinies. There are prodigies whose island talent results precisely from a previous passion for their field. This ability is hardly to be derived psychologically or sociologically. Not only that the reincarnated resemble their predecessors externally - above all they have similar abilities which were "put into the cradle" to them. And they dealt intensively with the life of their previous incarnations.

As the outer body and physical appearance just reflects the inner soul character, usually there is an astonishing similarity to be observed. There are numerous testimonials about reincarnation of average people (among them such incredible stories as the one of a child remembering his murderer by name), but here we present just four striking cases of celebrities which are easy to verify and compare.

The first match was discovered by the author when browsing through his astrological dabatase: Wilhelm Steinitz, the first and fourfold world chess champion (1836-1900) and Magnus Carlsen, the now reigning, also fourfold world chess champion (1990-). To begin with, the physignomical features (nose, ears, forehead, lower lip, cheeks and hairline) are of striking resemblance. But also their characters are matching: Wilhelm Steinitz was physically handicapped by a clubfoot. It is therefore highly probable that he was an outsider as a youngster, often bullied by his peers. Magnus Carlsen is also revealing in his autobiographic documentary "Magnus" (2016) his hard time when being bullied by his school mates which made him cry often. 

High interest in excelling 

However, this constant pressure and disappointment in early life seems to be the prerequisite for an exceptional will to conquer which is again mandatory to reach the very top in a specific field. As was Steinitz, Carlsen can also be very "edgy". When asked whether Carlsen "is as friendly as he seems" GM Sam Shankland (former second of Carlsen in his first two world championships against Vishwanathan Anand) records: "Magnus is very edgy. He's happy to make fun of you and if he thinks you are an idiot he's not going to be shy to tell you about it. He's is pretty straight forward. I think he is a very decent guy, I get along with him quite well."
- Quoted from a Banter Blitz live recording (22:53, chess24, 27.03.2021)

Both the Mahabote horoscope of Wilhelm Steinitz and the Mahabote horoscope of Magnus Carlsen have Thursday as the corresponding day of the week of their birthday (Thursday corresponds to Jupiter) as well as Mars as the planet of the seven year-cycle. Let's see why Mars in the central house of  "Wealth" is so important:

With Mars in Wealth, this family cherishes action which produces concrete results and products, or builds something which endures, such as an organization or an edifice. The key word here, of course, is action. This is a family of participants rather than observers, a family of doers rather than watchers. They appreciate competition and they comprehend the need for training and practice in order to excel. They are very interested in excelling; they prefer to be first and best. They cannot help but assess, evaluate and compare; and they quite naturally look upon being second or third as outright failure. Members of this family are well connected to their physical bodies and value them very highly. They set a very high value on physical energy and courage, and they are very sensitive to up-and-down swings in their physical energy levels. They may work out many of their emotional, social and psychological problems in the physical body in the form of sicknesses or accidents. This is a family of builders and makers; its idealism often takes the form of service in military and paramilitary roles in society, such as defense and police work, and it also has a strong affinity for medical and paramedical activity. These and other fields of activity in which Mars excels, like for example sports, require great courage, endurance, discipline, and nerves of steel, which make a virtue of the ability to take distance from sentiment and feeling. They also embody a certain degree of danger and a tendency toward self-sacrifice in the line of duty. What do members of this family come to do in this life? They come to make or build something solid and lasting in physical form, to construct material structures, substantial organizations and tangible products. They come to participate physically in life in such a way as to leave a mark in matter. At the end of each day, and indeed at the end of their lives, members of this family get great satisfaction from being able to point to something solid and three dimensional and say, "This is what I did today," or "This is what I did with my life."
- Source: The Mahabote Families, Erik Solibakke, 1997 

Let's compare that with the List of world chess champions: As per our limited database, three more chess grandmasters have similar Jupiter-Mars Mahabote charts: fivefold world chess champion Vishwanathan Anand and long term grand master Peter Svidler (Jupiter-Mars) and Judith Polgar (if born before sunrise), who is considered the strongest female player of all time (although she never became world chess women champion). Then there is sixfold world chess champion legend Garry Kasparov who has same Saturn-Mars, a combination he shares with Muhammad Ali. Both were highly profiled and original, they have/had strong political stand points which made them famous way beyond their sporting communities. Muhammad Ali even earned the title of the greatest sports athlete of all time. Emanuel Lasker was another sixfold world champion who had a Jupiter-Saturn chart combination. Jupiter stands for reason and objective jugedment, as opposed to lunar intuition and emotion. It also seems to bestow those "nerves of steel" necessary to overcome long and hard battles. Lasker was an exceptional observer (Moon in talent house) and introduced psychology into the chess battle, in that he used to chose not the objectively most promising strategy but the one which served best to undermine the comfort of his opponents. Sixfold champion Anatoly Karpov is Mercury-Venus which indicates a very intelligent mind and also has the competitive planets Sun, Saturn and Mars on the outwardly acting side of the Mahabote chart. Chess idol and superstar Bobby Fischer had a Mars-Mercury combination (same as e.g. Brad Pitt, Friedrich Nietzsche, Mao Zhedong, Christiano Ronaldo), exalted Mars conjunct Ketu and Arudra Lagna (shadow ascendent) and Rahu in 1 which made him an outcast. He was a true athlete with enormeous physical strength, although hardly noticeable in a battle of brains. Fivefold champion Michail Botvinnik has Jupiter-Sun which seems to confirm the importance of a strong Jupiter for deep positional judgement and machine-like objectivity. José Raoul Capablancas Sun-Venus chart seems indicates the importance of a strong self esteem (by a strong sun Sun position), as well as Martian competitiveness and readiness for quarrel (inherent in the Venus matrix). Fourfold champion Alexander Alekhine had Moon-Mars which confirms the Mars factor, but also the innovative and imaginative power of the Moon, as opposed to Jupiter's routinism and Sun's self esteem.

Coincidence: Magnus Carlsen won the 2020 FIDE Wilhelm Steinitz Memorial online blitz chess tournament (May 15-17) with 12 out of 18 and a blitz game Elo performance of 2887.

"Steinitz is the first official world chess champion, and with him a long tradition began that continues to this day. He was also a revolutionary who created a whole new school of chess: 'positional play' was a concept that didn't exist before him. He was also a celebrated author and publicist. ... Probably better than anyone else, Magnus understands that the role of a world champion also brings with it a responsibility. He is always at the forefront of giving chess the role it deserves in our society. It's safe to say that Steinitz would have been proud of him."
- Arkady Dvorkovich, FIDE President 

Another Coincidence: Carlsen is using the nick name "DrNykterstein" in the monthly Lichess Bullet Titled Arena. Stein as in Steinitz!

 

Wilhelm Steinitz (1836-1900) & Magnus Carlsen (1990-) - the kings of positional play

In terms of chess playing style, there is another striking resemblance between Steinitz and Carlsen:

"We're going to study the current world no. 1, Magnus Carlsen. He is, of course, a very complete player, and it's enough to look at his results to see that he's incredible strong. But how does he do it? He's not an opening specialist like Vladimir Kramnik and his preparation doesn't seem too deep, but somehow he always manages to get positions from which he can outplay people. We can't, of course, cover everything in a short training session, but a year ago I had the opportunity to speak to his former coach and a fantastic player, Garry Kasparov, who mentioned Carlsen's incredible positional understanding."
https://chess24.com/en/learn/advanced/ebook/on-magnus-carlsen

Comparing Kasparov's statement on Carlsens strength to Steinitz' style:

"Back in the 1800s when the world was under the influence of aggressive attacks of Morphy and Anderssen, there rose a man who understood chess more deeply. The general notion was that attacking the king was the only way to win a game of chess and attack in general was considered the best way to play chess. Then came a man who changed the understanding of just about everyone with regards to how chess can be played - Wilhelm Steinitz. It's not like Steinitz grew up with the understanding of subtle positional play. He too loved to attack. However, towards his 40s (somewhere around 1875) he started to understand the deeper essence of the game."
https://chessbase.in/news/Steinitz-Sellman-Chess-Classics-you-must-know

 Kramnik commented Carlsens play during C.'s play against Caruana: "Carlsen had his positional feeling right from birth, whereas even the top 10 players didn't develop in that age. I understood that he has the potential to become the next Federer."

 

The reincarnation matching criteria

One might argue that the similarities of 

  1. outer appearance (physiognomy), 
  2. personality and character, 
  3. field of profession, 
  4. public awareness,
  5. horoscope (Mahabote / Jyotish combined), as well as a
  6. typical pause between incarnations of 10 to 100 years

were mere coincidences. But most of these criteria seem match in three more astonishing cases: David Wilcock, Armin Risi and Alma Deutscher. Moreover, each one of these three celebrities had been 

  • deeply studying their presumable past life incarnation. 

 

Reincarnation pause: 

W. Steinitz / M. Carlsen: 90 years.

E. Cayce / D. Wilcock: 28 years.

F. Hölderlin / A. Risi: 119 years.

N. Mozart / A. Deutscher: 176 years.

 

David Wilcock (1973-) & Edgar Cayce (1877-1945)

The second striking case of reincarnation is given by the similaries between the personality, faces and lives of "sleeping prophet" Edgar Cayce and New Age philosopher David Wilcock. David incarnated 28 years after Cayce. He studied the life details of Cayce and even recognized several friends and family members of the former incarnation as being also part of his present life. This confirms the old knowledge that souls do incarnate in groups (or classes) and continue their relations and battles. As with Carlsen and Steinitz, the Mahabote charts are again surprisingly similar: Edgar Cayce had Sun-Sun (with Mars in talent house) and David Wilcock has Mars-Venus (with Sun in talent house), as well as Sun/Mars as Atmakaraka and Amatya karaka. 

 

Armin Risi (1962-) & Friedrich Hölderlin (1770-1843)

In the third case we witness the astonishing similarity of modern age and vedic philosopher and writer Armin Risi and the German poet Friedrich Hölderlin. Armin Risi is one of the profoundest knowers of Hölderlin and has written numerous poems himself. He also has given an interview where he recalls a vision of his past life as the great German poet. Hölderlin had Mahabote Mars-Venus like Mozart,
Armin has Rahu-Moon where Venus and Mars are equally present on the outward side of the chart. Btw: did you note the identical shirt and collar?! And chess sneaks in again - Armin had been a leading Swiss junior chess player back in 1980.

 

Alma Deutscher (2005) & Nannerl Mozart (1751 - 1829)

Last not least we have English prodigy componist Alma Deutscher as potential reincarnation of Wolfgang Amadeus Mozart's sister Nannerl Mozart. who is said to had been equally talented as her younger brother. Also here, the outer similarities are striking (especially chin and nose). Nannerl had a Mahabote constellation of Jupiter-Moon. Although Alma's birth date is not fully known (February 2005), it is sufficient for a preliminary chart estimation as it has same Martian seven-year cycle as her then brother Wolfgang A. Mozart who had a Mars-Venus chart. And her Atmakaraka (planet with highest degree) is most likely Jupiter or Saturn, which would - in case of Jupiter - match with her previous incarnation's birth day of week, as well as with her dutyful-teacher-like qualities. Her having Saturn-Mars as Mahabote chart would also match with the chart of former tennis superstar Steffi Graf. Why Alma Deutscher among all the child prodigies? Because she has been attracted "mysteriously" to the life of Nannerl Mozart ever since. She knows everything about her, she lives in Vienna and she's learning German. In her music room hangs a picture of "Nannerl" Mozart. Alma comments, "Unfortunately, she had to take care of the household because she was a girl. Fortunately, I don't have to." Nannerl was also known to play - chess! And Magnus Carlsen is in reverse considered to be the "Mozart of Chess".

In its following incarnation, a souls seems to be mastering with ease the subject they already has been occupied with in the previous incarnation! And the astrological charts of the respective incarnations quite often confirm the outstanding power and will to perform.

These few examples should encourage further (astrological) research. It can be well imagined that also that the former chess rivals of Wilhelm Steinitz have incarnated as current rivals of Magnus Carlsen. They should be recognizeable by some similarity of their physiognomy - watch out!