Mittwoch, 20. Dezember 2017

Zur Symbolik des Weihnachtsbaums

Weihnachtsbaum - der Baum des Lebens

Die frühen Christen feierten keine Geburtstage, auch nicht den von Jesus Christus. Der hatte eher im Sommer Geburtstag, höchstwahrscheinlich sogar am 21. Juni, zur Sommersonnenwende. Sohn ist zugleich Sonne (der Lichtbringer) - engl. werden "sun" und "son" gleich ausgesprochen ("ßann"). "Sohn des Allerhöchsten" bezieht sich zugleich auf den Sonnenhöchststand. Prinz William, der zukünftige König Englands, Europas und ggfs. der westlichen Welt, wurde aus diesem Grunde genau am 21.06.1982 per Kaiserschnitt entbunden.

Den frühen Christen war auch Weihnachten egal. Der Weihnachtsbaum (auch "Christbaum" genannt) ist eine europäische (deutsche) Erfindung, aber seltsamerweise kennt kaum jemand ihre Symbolik. In Verbindung mit den "Christbaumkugeln" drängt sich eine ganz bestimmte Interpretation auf:

Der Baum des Lebens und seine Sephirote (Planeten). Der konsequent zu Ende gedachte Weihnachtsbaum muss also zehn Sephirote enthalten. In der Mitte, ganz oben thront Kether ("Krone"), darunter den Tyrkreis ("Chokmah"), Saturn ("Bina"), Jupiter ("Chesed"), Mars ("Geburah"), Sonne ("Tiferet"), Venus ("Netzach"), Merkur ("Hod"), Mond ("Yesod") und Erde ("Malkuth"). Daath (der Abgrund, durch das magische Hexagramm symbolisier) wird traditionell nicht mitgezählt.

In der Zellularkosmologie und in mittelalterlichen Darstellungen der himmlischen Sphären wird die kabbalistische Anordnung der Planeten bestätigt.

Der Weihnachtsbaum enthält ebenfalls durch seine nach oben zuspitzende Form die konzentrische Struktur. Die Spährenringe verkleinern sich nach oben, bzw. zur Mitte hin, wie die Längengrade auf einer Kugel. 

Die Zusammenhänge werden umso klarer, je einfacher man an die Sache herangeht. Indem man z.B. in männlich-weiblich unterteilt, also in Himmel und Erde, Plus und Minus, Vater und Mutter. Der Sohn/die Sonne vermittelt zwischen den beiden Polen, verbindet oben und unten. Rig Veda: "Below the upper, above the lower is He [the sun] who knows his father." Das wird wiederum symbolisiert durch die 101, wobei die Null die Sonne verkörpert. Zur Halbwahrheit gerät dies, wenn dabei die Hierarchie außer Acht gelassen wird, dass nämlich alles vom transzendenten Vater kommt, den der Sohn kennt und sich seinem Willen unterwirft, auf dass sich das Prinzip der Einheit in der Vielfalt offenbare, das auch "Liebe" genannt wird.

Der Weihnachtsbaum hat mit dem Christentum gar nichts zu tun, es sei denn, man erweitert "Christus" auf "Kris(t)na" gen Osten hin, wo Melchisedek Abraham (man beachte die Verwandtschaft zu Brahman) das geheime Wissen überliefert haben soll - die Kabbalah. Wie universell der "Baum des Lebens" ist, erkennt man auch an seiner Codierung in der weltbekannten Geoglyphe "Candelabro de Paracas", deren Alter auf 2000 Jahre geschätzt wird.


Es gibt in Wahrheit keine "Christen" und auch keine "Heiden", sondern lauter unbewusste "Kabbalisten" - die der vor aller Augen verborgenen Wahrheit huldigen.

 
Zur esoterischen Symbolik des weihnachtlichen Nusssknackers: Er zerbricht erfrorene Herzen und verhärtete Egos, auf dass sie sich dem Licht öffnen mögen.

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