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Sonntag, 14. Januar 2018

Disneys Frozen (Eiskönigin): okkulte Idealisierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Subliminale Idealisierung der gleichgeschlechtlichen Liebe?


Von Walt Disney, einem bekanntermaßen pädophilen Neurotiker, kann man schwerlich annehmen, dass seine (und die in seiner Tradition erstellten) Kinderfilme eine wirkliche Bereicherung für Kinder sind. Eher das Gegenteil ist wahr: wir analysierten bereits Bambi (inkl. seiner Neuauflage in König der Löwen), mit dem Disney ein wohlgezielter, perfider Schnitt gelang durch die Unschuld ungezählter Kinderherzen.

Disneys Meisterwerk "Frozen" von 2013 hat einen enormen Einfluss auf die jungen Mädchen dieser Welt, die Zielgruppe Nr. 1 der globalen "Sozialingenieure":
Frozen has been a worldwide success for Disney, recently becoming the second animated feature ever to cross the $1 billion mark at the global box office, after Toy Story 3.

Der magische Pakt ist cool


Disneys Filme strotzen vor okkulten Botschaften. Wie bei Harry Potter machen magische Kräfte Disneys Helden zu etwas Besonderem, heben sie über gewöhnliche, anständige (und deshalb auch vorgeblich langweilige) Menschen ab. Bei Harry Potter heißen sie "Muggles" (langweilige, farblose, um nicht zu sagen schmuddelige Menschen. Magische Kräfte aber werden dem Adepten entweder durch einen Pakt mit Engeln oder mit Dämonen veliehen, je nach Motivation ("mein Wille" oder "dein Wille").

Elsas und Annas Blicke auf dem Coverbild unterstreichen genau dieses Klischee: Die anständige (christlich-selbstlose) Anna wird mit ihrem offenen, unschuldigen Blick subtil als unreif und treudoof hingestellt, während Elsa mit gesenktem, maliziös-wissendem Blick die buchstäblich "Obercoole" mimt. Elsa ist den Pakt eingegangen, der ihr zu "grenzenloser Kraft" und "Freiheit" verhilft.

Aus eigener Erfahrung weiß jeder, dass es in dieser Welt nichts geschenkt gibt. Wer etwas erreichen will, muss investieren und früher oder später dafür bezahlen. Deshalb "prüfe, wer sich ewig bindet!" Der Pakt mit dem Übersinnlich-Spiritistischen versklavt den Menschen mehr als jede äußere Unfreiheit, weil er ihn dazu treibt, seine eigenen Wünsche und Begierden übermäßig auszuleben, und zwar als Opfer, als Wirt für parasitäre, feinstoffliche Entitäten, die ihre erdgebundenen Neigungen (Vasanas) über inkarnierte Wesen weiter ausleben wollen. Die tragischen Schicksale so vieler Superstats geben ein beredtes Zeugnis dieser fatalen Gesetznäßigkeit ab.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind cool


Ein Schlüssel- und Schlusssatz im deutschen Hörspiel: "Alle genießen mitten im Sommer das winterliche Spektakel: völlig unverfroren." Das (geschlechtliche) Anderssein wird in aller Öffentlichkeit (im Sommer, also am hellichten Tage) zelebriert.

Der "Sommersong" des Schneemanns Olaf wird vom (bekennend homosexuellen) Allround-Ausnahmekünstler Hape Kerkeling auf betont schwule Art interpretiert.  
Greydanus argues that the Oscar-winning song “Let It Go” shows lead character Elsa “celebrating her acceptance of her true identity” and essential “coming out”, while her lack of interest in male suitors implies lesbianism.
- Kevin Swanson, Independent, 13.03.2014
 Sodomie klingt in Frozen auch beiläufig an:
As for the so-called bestiality, Greydanus points to a line in the film’s “Fixer Upper Song” about hunter Kristoff's relationship with Sven the reindeer: “His thing with the reindeer/That’s a little outside of nature’s laws!”
Auf das homosexuell-lesbische Thema wird mit Elsas "coole Andersartigkeit" eindeutig angespielt: 
A number of critics have noticed Frozen's “gay themes”.  The film’s protagonist Elsa is uninterested in male suitors and is seen as “different”. Her parents advise her to hide this from others, singing “conceal it, don’t feel it”, while the troll king asks “Born this way or cursed?” The Oscar-winning song 'Let it Go' shows Elsa embracing her true identity and feeling at one with herself. Critics have compared it with the equivalent of a gay person coming out.
- Kevin Swanson, Independent, 13.03.2014
Frozen ist somit eine Ermutigung zum rebellischen, unverfrorenen Coming Out eines traumatisierten lesbischen Mädchens, das "alle Türen hinter sich zuschlägt".

Magie oder Liebe?


Bei aller Bewunderung für die Eigenständigkeite Elsas wird überdeutlich, dass alle Magie und Zauberkraft doch kein Ersatz für die Liebe ist. Die vermeintliche "Stärke" und "Freiheit" Elsas ist in Wahrheit unendlicher Trennungsschmerz. "Ich lasse los" ist ein fataler Euphemismus für totalen Verlust und Nichtverbundenheit. Die Strophe "Liebe, sie öffnet Türen" klingt dagegen nur beschwichtigend und subtil scheinheilig, unbeholfen.

Aber die Eiskönigin weist bei aller Trauer auf eine zeitlos-unverrückbare Wahrheit hin: Die Liebe Gottes wird durch die wärmende Kraft der Sonne symbolisiert. Nur, wer sich dieser höchsten Liebe in Ungehorsam verschließt, kann seinen eigene "Vereisung" eine Weile aufrechterhalten. Doch das kostet unendlich viel Kraft - und der nächste Sommer kommt bestimmt.







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